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Programm - Abstracts
Donnerstag, 19. April 2007
Enterprise AOP: Enterprise AOP: AspectJ Support in Spring 2.0/2.1 Jürgen Höller, Interface 21
» Folien: 2Spring.pdf
Abstract Spring 2.0 führt grundlegend überarbeiteten AOP-Support ein, insbesondere die <aop:config>-Sektion für zentralisierte AOP-Konfiguration in einem Spring-ApplicationContext. Neben Spring's eigenem Advice/Pointcut-Modell werden dabei auch AspectJ Pointcut Expressions sowie im AspectJ-Stil implementierte Aspekte unterstützt. Der Vortrag stellt die verschiedenen AOP-Varianten in Spring 2.0 vor und geht darüber hinaus auch auf den geplanten Support für AspectJ Load-Time Weaving in Spring 2.1 ein.
Über den Referenten Jürgen Höller ist Mitbegründer von Interface21, einem internationalen Consulting-Unternehmen mit Sitz in London, das sich auf Architekturberatung im Java-EE-Umfeld spezialisiert hat. Seit der Gründung des "Spring Framework"-Projektes im Februar 2003 ist er als Kernentwickler und Release-Manager involviert. Jürgen Höller ist Co-Autor des Bestsellers "J2EE Development without EJB" (Wiley, 2004) und referiert regelmäßig auf internationalen Konferenzen und Workshops.
Vergleich von Weaving Technologien in Aspekt Orientierten Programmiersprachen Karsten Becker, HAW Hamburg
» Folien: 3Weaving.pdf
Abstract Einer der wichtigsten Bestandteile von AOP ist der Weavingprozess. Er hat einen direkten Einfluß auf das Deployment, die Flexibilität der Sprache und die Performance. In diesem Vortrag wird auf die Vor- und Nachteile von Offline-, Load Time-, und Online-Weaving eingegangen.
Über den Referenten Karsten Becker ist zurzeit Student an der HAW Hamburg und schreibt dort gerade an seiner Bachelorarbeit. Das Thema der Bachelorarbeit ist der Vergleich der verschiedenen Weaving Technologien in Aspekt Orientierten Programmiersprachen. Im März beginnt er ein Praktikum bei Erich Gamma in Zürich und im September wird er sein Studium im Ausland fortsetzen.
Workshop: Hello AspectJ Oliver Böhm, agentes AG
» Folien: 4HelloAspectJ.pdf
Abstract Die ersten Schritte sind die schwersten Schritte. Das galt schon für das Krabbelalter, das gilt aber auch beim Erlernen neuer Paradigmen und Programmiersprachen. Um Ihnen den Einstieg in AOP und AspectJ zu erleichtern, nimmt Sie dieser Workshop an die Hand und führt Sie anhand des Hello-World-Klassikers durch die einzelnen Stationen einer AOP-Anwendung.
Über den Referenten Oliver Böhm studierte Informatik an der Universität Stuttgart. Nach C++-Entwickung im Unix-Bereich beschäftigt er sich mit Java-Entwicklung unter Linux und AOP mit AspectJ. Er ist u.a. Autor der Bücher "JavaSoftware Engineering unter Linux" (SuSE Press) und "Aspektorientierte Programmierung mit AspectJ5" (dpunkt verlag). Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als SW-Entwickler und -Coach bei agentes gibt er Vorlesungen an der FH Ulm, ist Board-Mitglied der JUGS (Java User Group Stuttgart) und leitet die Special Interest Group (SIG) AspectJ.
Workshop: Writing Reusable Aspect Libraries Arno Schmidmeier, AspectSoft
Abstract Mit Hilfe von AOP kann Querschnittsfunktionalität in wieder verwendbare Bibliotheken ausgelagert werden. Dabei tretten einige ?neue? Probleme auf z.B. die Parametrisierung der Aspekte, instabile Abhängigkeiten und die Anpassbarkeit an unterschiedliche Plattformen und Infrastrukturen der unterschiedlichen Projekten.
Dieser Workshop stellt die typischen Probleme und Lösungsszenarien vor. Aufbau:
- Schreiben eines einfachen Library Aspekts, (Caching Exceptionhandling, etc) ca. 20-30 min.
- Vortrag: Wrapup und Problem Parametrisierung des Aspekts, Patterns für die Lösung (ca. 10 min)
- Refactoring und Erweiterung des Aspekts. (ca. 20-30 Minuten)
- Vortrag: Wrapup und Problem instabile Abhängigkeiten, und Anpassbarkeit an unterschiedliche Plattformen und Infrastrukturen. Patterns und Idioms für die Lösung (ca. 20 min)
- Refactoring und Erweiterung des Aspekts (ca. 70 min)
- Wrapup, Fragen und Antworten, etc. (ca. 20 min)
Über den Referenten Informationen folgen.
Aspekte im Projekt-Alltag Ludger Solbach, Deutscher Sparkassenverlag
» Folien: 6AspectJProject.pdf
Abstract Der Einsatz von AOP in komplexen Anwendungen bietet die Chance, die Modulatität und Wartbarkeit der Anwendungen zu erhöhen. Gleichzeitig hat man aber spezifische Herausforderungen zu meistern, wenn man AOP jenseits von Logging im Projekt verwendet. Dazu gehören z.B.
- Skills und Schulung der Team-Mitglieder
- das Finden geeigneter Aspekte
- Probleme bei der Implementierung der Aspekte
- die Kompatibilität von Frameworks und Tools mit Aspekten
- die Unterstützung durch die IDE und den Build-Prozess
Der Vortrag stellt die Erfahrungen des Referenten beim Einsatz von AspectJ im Projektalltag vor.
Über den Referenten Ludger Solbach studierte Informatik an der Uni-GH Paderborn. Er entwickelte Java-Software in den Branchen GIS und Versicherungen und ist als Berater für Softwareentwicklung beim Deutschen Sparkassenverlag in Stuttgart angestellt. Im Moment ist er als technischer Projektleiter und Softwarearchitekt in einem Projekt zur Berechnung volkswirtschaftlicher Prognosen tätig. AOP und AspectJ ist für ihn seit dem AspectJ Summer Camp der JUGS im Sommer 2003 ein sehr spannendes Thema. Seit 2006 ist er Mitglied im Board der JUGS.
Risiken und Nebenwirkung der AOP Markus Knauß, Universität Stuttgart
» Folien: 7RisikenNebenwirkungenAOP.pdf
Abstract Aspektorientierte-Programmierung (AOP) verspricht durch getrennte Implementierung von Cross-Cutting-Concerns eine bessere Modularisierung von Programmen, aber in realen Programmen führt die AOP zu einer Verschlechterung der Wartbarkeit. Erfolgreiche Programme, die über Jahre hinweg eingesetzt werden, erfahren in der Software-Wartung eine ständige Anpassung an geänderte Anforderungen, zum Beispiel die Anpassung an geänderte Gesetze. Eine grundlegende Tätigkeit bei der Software-
Wartung ist das Programmverstehen. Nur ein Programm, dessen Implementierung der Wartungsprogrammierer gut verstanden hat, kann an geänderte Anforderungen angepasst werden, ohne dass unerwünschte Seiteneffekte oder gar Fehler entstehen. Durch die stärkere Modularisierung und die Auflösung der direkten Beziehungen durch Join-Points erschwert die AOP das Programmverstehen und verschlechtert deshalb die Wartbarkeit. Dieser Vortrag stellt Ihnen Risiken der AOP vor. Risiken die in der allgemeinen Begeisterung - dem Hype - oft übersehen werden, sich aber nachteilige auf Ihre Programme auswirken können.
Über den Referenten Markus Knauß beschäftigt sich im Rahmen seiner Promotion mit den Möglichkeiten der Visualisierung im Software Engineering. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der Einsatz von Visualisierung im Projektmanagement, um die Softwareentwicklung sichtbar und somit steuerbar zu machen. Bevor Herr Knauß in der Abteilung Software Engineering am Institut für Softwaretechnologie der Universität Stuttgart seine Promotion begann, war er als Berater und Trainer für die Hänchen&Partner GmbH im Bereich Java Softwareentwicklung tätig.
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